Schönes aus dem Erzgebirge

Anfang der 90iger Jahre war ich das erste mal im Erzgebirge.

Zu der Zeit besaß ich aber auch schon einen Nussknacker, Räuchermännchen, einen Schwibbogen, eine Weihnachtspyramide und kleine Engelchen die meine Tische und die Fensterbänke in der Weihnachtszeit schmückten.

Meine ältester Bruder hatte zu dem Zeitpunkt bereits eine Räuchermännchen-Sammlung von über 200 Stück in allen Variationen.

Ich wollte unbedingt wissen wie diese handwerklich aufwendigen Kunstwerke hergestellt werden und wo sie ihren Ursprung hatten.

Ich lernte viele, mit Holzöfen beheizte kleine Werkstätten kennen, die als Familienbetrieb geführt wurden und sich auf ein selbst entworfenes Sortiment spezialisiert hatten. Ich sah, wie liebevoll und detailgetreu sie die einzelnen Lieblingsstücke herstellten, präsentierten, verkauften und in alle Welt verschickten.

Ich schaute mir auch das Museum an und ließ mir die Geschichte, die Entwicklung, die Sitten und Gebräuche im Erzgebirge erklären.

Ich nahm mir eine große Eule für meinen Zaunpfahl und mehre kleine Vögel zur Befestigung an einer Holzbank mit nach Hause.

Praktisch fand ich auch, daß die Hausbesitzer in jedem Fenster, an beiden Seiten, oben und unten feste Steckdosen installiert hatten. Denn spätestens in der Weihnachtszeit ist jedes Fenster im Erzgebirge beleuchtet.

Diese tolle Idee, habe ich vor ein paar Jahren bei meinem Umbau im Erdgeschoß, direkt in die Tat umgesetzt.

Möchten auch Sie in eine kindliche Traumwelt abtauchen, in der man das Gefühl hat, die Zeit ist stehen geblieben, dann suchen Sie sich ein Teil aus und genießen sie die Atmosphäre die von diesem Handwerk ausgeht.

Keine Gewährleistung und auch keine Garantie.

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